Zum Inhalt wechseln

GdP Niedersachsen verurteilt Gewalt gegen Einsatzkräfte

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen kritisiert die Ausschreitungen vom Abend des 26. Januar in Hannover scharf. Dabei waren am Rande der sogenannten „Hagida“-Kundgebung 24 Polizistinnen und Polizisten verletzt worden. Jede Verletzung im Einsatzgeschehen ist eine zu viel, doch die Attacken auf unsere Kolleginnen und Kollegen haben insgesamt ein Ausmaß angenommen, das vollkommen unerträglich ist“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Jetzt sind die Demonstrantinnen und Demonstranten sowie die Organisatoren gefordert, vor den nächsten Veranstaltungen alle Teilnehmenden auf absolute Friedfertigkeit einzuschwören“, fordert er.

Darüber hinaus sei eine Abgrenzung gegen Extremisten und Gewalttäter jeder Art notwendig, ganz egal aus welchem politischen Lager sie stammen. „Das Geschehen zwischen Pegida und ihren Ablegern einerseits sowie Linksautonomen andererseits führt dazu, dass die Polizei zwischen äußerst aggressiven Gruppen stehen muss, die auch vor erheblichen Straftaten nicht zurückschrecken. Hier sind nun ebenso die politischen Parteien wie die beteiligten Organisationen gefordert, sich deutlicher als bisher von der Gewalt gegen die Polizei abzugrenzen“, betont Schilff. Attacken auf Polizeibeschäftigte müssten stets als Angriffe gegen den Rechtsstaat im Ganzen gewertet werden.

Den verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten wünscht der Landesvorsitzende im Namen der GdP gute Besserung und vollständige Genesung.