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GdP-Direktionsgruppe Flughafen Frankfurt/Main fordert die Einrichtung eines neuen Aus- und Fortbildungszentrums für die Bundespolizei in Frankfurt am Main

Zum Wochenende fanden Gespräche seitens der Direktionsgruppe Frankfurt/Main Flughafen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit Pressevertretern statt und wir geben die daraus resultierende Presseerklärung hiermit zur Kenntnis: Der Bundespolizei, so die politischen Entscheidungen, werden zusätzlich 3000 Beamtinnen und Beamte zuerkannt. Dies stellt einen Schritt in die richtige Richtung dar. In der Folge befindet man sich […]

Zum Wochenende fanden Gespräche seitens der Direktionsgruppe Frankfurt/Main Flughafen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit Pressevertretern statt und wir geben die daraus resultierende Presseerklärung hiermit zur Kenntnis:

Der Bundespolizei, so die politischen Entscheidungen, werden zusätzlich 3000 Beamtinnen und Beamte zuerkannt. Dies stellt einen Schritt in die richtige Richtung dar. In der Folge befindet man sich nunmehr in Planungen auch ein sechstes – und damit neu einzurichtendes – Aus- und Fortbildungszentrum einzurichten. Ein idealer Standort hierfür stellt unsere Liegenschaft in der Homburger Landstraße dar, um auch zukünftig den polizeilichen Herausforderungen im Ballungsraum Rhein-Main gerecht zu werden.
Derzeit verrichten ca. 3000 Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei ihren Dienst in Frankfurt am Main; davon etwa 2500 Beschäftigte am Frankfurter Flughafen, die restlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen sich auf die Bundespolizeiinspektionen Frankfurt/Main (Hauptbahnhof) sowie Deutsche Bundesbank. – Somit stellt Frankfurt am Main ein Aufgabenschwerpunkt für die Bundespolizei dar. Sowohl unter grenzpolizeilichen, luftsicherheitsmäßigen und bahnpolizeilichen Aspekten als auch unter der Bewältigung von Objektschutzaufgaben.

Zukünftig muss jedoch unabdingbar weiteres Personal gewonnen werden, welches für die Aufgabenerfüllung im Rhein-Main-Gebiet eingesetzt werden wird. – Nicht zuletzt auch aufgrund der Flughafenerweiterung mit dem Bau der Terminals 3.

Nach unserem Dafürhalten besteht mit der Realisierung einer solchen Fortbildungsstätte auch die Chance, mehr Beschäftigte aus der Region zu werben, diese vor Ort auszubilden und damit verbindlich in eine heimatnahe Anschlussverwendung zu integrieren und damit einer Pendlerproblematik entgegen zu treten.

Unsere Liegenschaft am Frankfurter Berg bietet diese erforderlichen Ausbaukapazitäten und wir könnten auch mit neuen Stellen für Fachpersonal auf das Know-how unserer langjährigen, in der polizeilichen Praxis erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen.
Damit könnte auch das Ziel verfolgt werden, unsere oben aufgeführten Dienststellen personell so aufzufüllen, dass kostenintensive Abordnungen von Bundespolizistinnen und -polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet zukünftig der Vergangenheit angehören und diese Kräfte wiederum für ihre originären Aufgaben zur Verfügung stehen.

Aus diesen Gründen votieren wir für die Einrichtung einer solchen Ausbildungsstätte und fordern die Verantwortlichen im Bundespolizeipräsidium und im Bundesministerium des Innern auf, diese Überlegungen ernsthaft mit in ihre Entscheidungsfindungen einfließen zu lassen; diese politischen Festlegungen stellen eine einmalige Chance dar, dem Bundespolizeistandort Rhein-Main eine Stärkung zuzuerkennen, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusteht. Die daraus hervorgehenden Entlastungsmomente würden Synergien für die gesamte Bundespolizei nach sich ziehen.

Martin Schmitt
– Vorsitzender –

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