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Politik geht bei Förderung von Einbruchschutz auf langjährige GdP-Forderung ein

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt das Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), den Einbau einbruchhemmender Produkte für Wohnungen und Häuser finanziell zu fördern. Damit gehe die Politik auf eine langjährige Forderung der GdP ein. Der auf Initiative des Deutschen Forums für Kriminalprävention (DFK) erreichte KfW-Zuschuss ziele in die richtige Richtung, sollte jedoch nach Auffassung […]

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt das Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), den Einbau einbruchhemmender Produkte für Wohnungen und Häuser finanziell zu fördern. Damit gehe die Politik auf eine langjährige Forderung der GdP ein. Der auf Initiative des Deutschen Forums für Kriminalprävention (DFK) erreichte KfW-Zuschuss ziele in die richtige Richtung, sollte jedoch nach Auffassung der GdP durch weitere Maßnahmen ergänzt werden. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: “Notwendig sind zusätzliche zinsfreie, zweckgebundene Kredite sowie die steuerliche Absetzbarkeit der Anschaffungskosten Einbruch hemmender Materialien und Produkte.” Schon beim Neubau eines Wohnhauses solle der Gesetzgeber technische Vorkehrungen gegen Einbruchversuche festlegen, sagte Malchow heute in Berlin.

Das DFK hatte gemeldet, dass in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die KfW nun auch zusätzlich den Einbau einbruchhemmender Produkte unterstütze. Vor dem dritten “Tag des Einbruchschutzes” am kommenden Sonntag, 26. Oktober 2014, hatte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, Kuratoriumspräsident des DFK und Schirmherr der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH von Polizei und Partnern aus der Wirtschaft, erklärt, angesichts der weiter gestiegenen Fallzahlen „haben Bund und Länder dem Einbruchsdiebstahl den Kampf angesagt. Die Polizei kann dieses Problem jedoch nicht alleine lösen”.

Malchow appellierte an die politisch Verantwortlichen, trotz aller gut gemeinten Präventionsaktionen die Bürger beim Schutz ihres Eigentums nicht allein zu lassen. Gegen die meist reisenden Kriminellen helfe nur eine personell präsente Polizei vor Ort, über die Ländergrenzen hinweg vernetzte kriminalpolizeiliche Ermittlungsgruppen, eine moderne Kriminaltechnik und aktuelle bundesweite Lagebilder.