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GdP-Chef Konrad Freiberg im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung:

Konvertiten-Datei verfassungsrechtlich nicht tragbar

Berlin.

Scharf hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, die Forderung des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, nach einer "Konvertiten-Datei", zurückgewiesen. In der heutigen Donnerstags-Ausgabe der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" sagte er: "Das ist verfassungsrechtlich nicht tragbar und auch nicht sinnvoll. Uns interessiert nicht die Glaubensrichtung, sondern uns interessieren Menschen, von denen eine Gefahr ausgeht. Der Vorschlag hat keine Substanz." Mit solchen Vorschlägen, so Freiberg, sollte man in dieser schwierigen Diskussion nicht kommen.