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AfD-Parteitag - GdP Bremen: Proteste müssen friedlich bleiben

Bremen.

Am 31. Januar hält die Alternative für Deutschland (AfD) ihren Bundesparteitag im Maritimhotel an der Bürgerweide in Bremen ab. Eine Gegendemonstration ist bereits angemeldet. Die derzeitigen Proteste und Demonstrationen im Zusammenhang mit AfD Veranstaltungen, aber auch der „PEGIDA“ Bewegung zeigen, dass die Sicherheitskräfte besonders gefordert aber auch belastet sind. „Wir rufen zu friedfertigem Verhalten bei sämtlichen Demonstrationen und Kundgebungen in Bremen und Bremerhaven auf“, sagt der GdP Landesvorsitzende Jochen Kopelke.

„Unsere Polizistinnen und Polizisten gehen in diesen Einsatz um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu schützen. Wir verlangen von allen Gegendemonstranten, dass die Sicherheitskräfte weder beleidigt noch angegriffen werden. Jede Attacke auf eine Polizistin oder einen Polizisten ist ein Angriff auf unseren Rechtsstaat“, unterstreicht Kopelke.

Für den Polizeieinsatz rund um den Bundesparteitag der AfD sind mehrere Hundertschaften der Polizei im Einsatz. Bremen erhält dabei Unterstützung aus Bremerhaven und anderen Bundesländern wie z.B. Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Aufgrund anderer Einsätze in Deutschland erhält Bremen aber nach jetzigem Stand nicht alle angeforderten Unterstützungskräfte, daher muss der Polizeiführer seine geplante Taktik umstellen. „Die Belastung der Polizei ist zu hoch! Wir brauchen mehr Personal und mehr finanzielle Unterstützung“, so der Landesvorsitzende.

Für die Veranstaltung am kommenden Wochenende in Bremen hofft die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bremen auf einen friedlichen Verlauf.