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Prävention und Kriminalitätsbekämpfung in Bremen und Niedersachsen intensivieren

Austausch zwischen den GdP-Landesbezirken

Hannover/Bremen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht sich für intensivere Prävention und Kriminalitätsbekämpfung in Niedersachsen und Bremen aus. Nach einem ersten Treffen zwischen dem neuen GdP-Landesvorsitzenden der Freien Hansestadt, Jochen Kopelke, und seinem niedersächsischen Amtskollegen Dietmar Schilff stellten beide Gewerkschafter fest, dass die Belastung der Polizeikräfte enorm gestiegen sei und die Attraktivität des Polizeiberufs auch durch schlechte Perspektiven sowie mangelnde Beförderungsmöglichkeiten stetig abnehme.

Schilff, der zudem stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP ist, tauschte sich mit Kopelke in Hannover zu einer Vielzahl polizeilicher und gewerkschaftlicher Themen aus. Übereinstimmend äußerten beide anschließend die Sorge, dass mittelfristig nicht mehr genügend qualifizierter Nachwuchs für die Polizei rekrutiert werden könne. Die Länder Bremen und Niedersachsen müssten hier verstärkte Anstrengungen unternehmen, um das Berufsbild Polizei in beiden Bundesländern wieder konkurrenzfähig zu anderen Ländern, zur freien Wirtschaft sowie zu anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes zu gestalten.

Viele Gemeinsamkeiten stellten die Gewerkschaftsvorsitzenden auch bei der polizeilichen Aufgabenbewältigung fest. Gerade in den Bereichen Eigentums- und Drogenkriminalität, Rockermilieu, Verkehrsbelastung und Unfallbekämpfung sowie Wochenend-Einsätze im Bremer Kneipen- und Diskobereich könnte die bestehende Zusammenarbeit der Länderpolizeien noch intensiviert werden.

Auch sollten nach Überzeugung der beiden GdP-Landesvorsitzenden in den Aus- und Fortbildungsbereichen der Polizeien Bremen und Niedersachsen die Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation durch die Landesregierungen geprüft werden.