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Flut von offenen Baustellen bei Polizei, Feuerwehr, Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Bürger- und Ordnungsämter in Berlin

Erste Bilanz: Berliner GdP-Landesbezirksvorsitzende Philipp 100 Tage im Amt

Berlin.

Nach 100 Tagen im Amt (Stichtag 11. Juli) hat GdP-Landesbezirksvorsitzende Kerstin Philipp am Mittwoch eine erste Bilanz gezogen. Danach hat sie mit ihrem zehnköpfigen Vorstandsteam aufgrund aktueller Ereignisse zunächst einen deutlichen Schwerpunkt auf das Thema Gewalt gegen Polizei gelegt. „Es ist für mich immer wieder unfassbar, wie viele Felder wir gleichzeitig zu beackern haben, denn leider knirscht es an allen Ecken und Enden. Ganz klar haben wir dann dort angefangen, wo es um die Sicherheit und Gesundheit der Polizistinnen und Polizisten dieser Stadt geht. Wir müssen uns an die Politik und die Öffentlichkeit wenden, um dieses große Problem immer und immer wieder zu thematisieren, es in die Köpfe aller zu bringen und es gemeinsam abzustellen.“

Doch noch andere Themen hätte sie während der ersten Kennenlerngespräche mit den politischen Parteien Berlins sowie Entscheidungsträgern angesprochen: den Personalmangel und die damit einhergehende Arbeitsüberlastung der Beamtinnen und Beamten sowie Angestellten bei Polizei, Feuerwehr, im LABO und bei den Bürger- und Ordnungsämtern, teilweise unzumutbare Arbeitsbedingungen, Nachwuchsprobleme, marode Schießstände, nicht funktionierender Digitalfunk, um nur einige zu nennen.

Als Erfolg verbuche sie, so Philipp, dass der Senat endlich auf die langjährige Forderung der GdP reagiert habe, die Besoldung der Beamtinnen und Beamten anzuheben: „Lang hat´s gedauert, dass da Bewegung reinkommt, aber dieser erste Schritt lässt mich auf weitere Nachbesserungen hoffen.“

Aufgaben für die nächste Zeit sieht die Landesbezirksvorsitzende darin, für die Beschäftigten (Beamte wie Angestellte) aller von der GdP vertretenen Bereiche vernünftige Arbeits- bzw. Dienstzeitmodelle zu erwirken. Auch die derzeitige Ausbildungssituation und die Gewinnung von Nachwuchs gehöre auf den Prüfstand und somit auf den Aufgabenzettel. Kerstin Philipp: „Und auch wenn es keiner mehr hören kann: Wir werden weiterhin immer wieder mehr Personal einfordern. Denn die Sicherheit in unserer Stadt ist für die Bürgerinnen und Bürger nur mit ausreichend Personal zu gewährleisten!“