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Debatte nach Kölner Krawallen

GdP: Mit Versammlungsauflagen und Alkoholverboten gegen gewalttätige Hooligans

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) dämpft die Erwartungen in den Raum gestellter Demonstrationsverbote mit Blick auf weitere angemeldete, gemeinsame Aufmärsche von Hooligans und Rechtsextremen. Die jahrzehntelangen Erfahrungen mit gewalttätigen Demonstrationen, beispielsweise am 1. Mai in Hamburg und Berlin, hätten gezeigt, dass selbst sichere Erkenntnisse über potenzielle Gewalttäter keine Garantie für ein in letzter Instanz gerichtsfestes Verbot solcher Aufmärsche seien, warnte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Mittwoch in Berlin.

Malchow: "Der Kampf gegen gewalttätige Hooligans und sich solidarisierende Rechtsextremisten muss mit den Mitteln des Rechtsstaates gewonnen werden - Versammlungsauflagen, Alkoholverbote und konsequentes Unterbinden jeglicher Straftaten durch eine ausreichende Anzahl von Einsatzkräften und eine kluge Polizeitaktik."