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Einsatzgeschehen

GdP: Erleichterung über friedliche Großdemo gegen G7-Gipfel

München.

Die rund 40.000 Demonstranten gegen den G7-Gipfel in Elmau haben mit ihrer Kundgebung am Donnerstag in München nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein nachahmenswertes Beispiel für friedlichen Protest gegeben. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „Statt brennender Autos, eingeschlagener Schaufensterscheiben und verletzter Polizisten haben inhaltsreiche Redebeiträge, phantasievolle Aktionsformen, Gewaltlosigkeit und rücksichtsvolles Auftreten dieser Anti-Gipfel-Kundgebung politisches Gewicht verliehen.“



Friedliche Demonstranten und kreative Proteste. Foto: Holecek




GdP-Chef Oliver Malchow im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Deutschen Bundestag, Anton Hofreiter. Foto: Holecek


Es habe sich positiv bemerkbar gemacht, dass sich auch die Organisatoren in ihren Lautsprecherdurchsagen immer wieder glaubhaft für einen friedlichen Verlauf eingesetzt haben. Malchow: "Ich bin sicher, dass solche Protestformen mehr Menschen von den politischen Zielen der Veranstalter überzeugen als Krawall."

Das besonnene Einsatzkonzept habe sich in München bewährt. Malchow: "Meine Kolleginnen und Kollegen haben eine gute Arbeit gemacht."

Der GdP-Vorsitzende drückte seine Hoffnung aus, dass auch die weiteren Anti-G7-Aktionen im Verlauf des Gipfels ebenso friedlich und gewaltfrei verlaufen. Malchow: "Wir wünschen uns, dass alle Besucher und Teilnehmer des Gipfels gesund und unbeschadet wieder nach Hause kommen, Demonstranten ebenso, wie meine Kolleginnen und Kollegen von der Polizei."



GdP-Bundesvorsitzender Malchow mit seinem Vorstandskollegen Clemens Murr kurz vor Beginn der G7-Demonstration am Donnerstag in München. Links im Bild, GdP-Bayern-Vize Peter Schall und der Landesvorsitzende Helmut Bahr (r.). Foto: Holecek



Zuvor besuchte die GdP-Delegation die Einsatzleitstelle der Bayerischen Polizei. Auch hier zeigten sich die Kolleginnen und Kollegen bestens vorbereitet und angesichts der friedlichen Stimmung auch gut gelaunt. Foto: Holecek