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GdP Baden-Würrttemberg empört: Weder Zeit- noch inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte

Stuttgart.

Die Gewerkschaft der Polizei bezeichnet die Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung als inakzeptabel und kündigt eine sofortige Mitgliederbefragung an.Die Gewerkschaft der Polizei wird die Entscheidung der Landesregierung zur zeitversetzten Übernahme des Tarifergebnisses für den öffentlichen Dienst auf die Beamtinnen und Beamten des Landes nicht akzeptieren, kritisiert der Landesvorsitzende, Rüdiger Seidenspinner in einer ersten Stellungnahme.

Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf ein Einkommensplus für die Angestellten von 5,6 Prozent in den Jahren 2013 und 2014 verständigt.

Seidenspinner: „Das, was hier verkündet wurde ist weder eine zeit- noch inhaltsgleiche Übernahme. Das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst ist geprägt von zähen Verhandlungen und Kompromissen auf beiden Seiten. Da gibt es keinen Spielraum mehr. Schon gar nicht, wenn man die Beamtengehälter dazu verwenden will, selbst auferlegte Sparziele zu verwirklichen während die Steuereinnahmen sprudeln wie noch nie:“

Ralf Knospe, Landesgeschäftsführer der GdP Baden-Württemberg: „Wir werden bereits heute eine Mitgliederbefragung bei unseren rund 10.000 beamteten Mitglieder in die Wege leiten und sind zuversichtlich, dass diese Entscheidung nicht ohne massive Proteste hingenommen wird.“