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GdP: Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nicht vernachlässigen

Berlin/Mainz.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt, dass das Bundeskriminalamt (BKA) das Thema Organisierte Kriminalität auf seiner diesjährigen Herbsttagung in Mainz in den Mittelpunkt gestellt hat. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: "Organisierte Kriminalität verursacht immense Schäden und birgt hohe Gefahren. Bei aller notwendigen Konzentration auf die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus darf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nicht vernachlässigt werden. Dazu benötigt das Bundeskriminalamt nicht nur eine ausreichende Personal- und Sachausstattung, sondern vor allem die rechtlichen Befugnisse für die Anwendung moderner technischer Möglichkeiten.“

Malchow erinnerte an die Mahnung des scheidenden BKA-Präsidenten Jörg Ziercke, dass Ermittlungen gegen die Organisierte Kriminalität bis zu 70 Prozent von einer funktionierenden Telekommunikationsüberwachung abhängig seien.

Für die Gewerkschaft der Polizei versicherte der stellvertretende Bundesvorsitzende, Dietmar Schilff, in Mainz den Nachfolger Zierckes, Holger Münch, der Unterstützung seiner Organisation. Schilff: "Wir sind davon überzeugt, dass der neue BKA-Präsident die internationale Spitzenstellung des Bundeskriminalamtes weiter ausbauen wird."

Dem scheidenden Amtsinhaber, der das BKA zehn Jahre lang geführt hat, beschied er: "Jörg Ziercke hat seinen unveräußerlichen Beitrag dazu geleistet, dass Deutschland als eines der sichersten Länder der Welt gilt."