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GdP Bremen: Polizeibeamte im Dauereinsatz: „Antanzen“ = Raub und Diebstahl

Bremen.

„Antanzen“ ist das Wort das die Pressemeldungen der Polizei Bremen zunehmend füllt. Nach Aussage der Pressestelle der Polizei Bremen prägen „Antanzdelikte“ schon ganze Wochenenden. Hinter diesem Begriff verbergen sich jedoch Straftaten wie Raub und Diebstahl und eine Vielzahl an Opfern.

Und wer aufmerksam die Pressemeldungen liest, stellt fest, dass auch vermehrt Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte Opfer im Zusammenhang mit solchen Straftaten werden, denn die Tatverdächtigen wehren sich massiv gegen polizeiliche und strafprozessuale Maßnahmen. „Unsere Polizeibeamten erleben Woche für Woche Faustschläge und Tritte. Sie werden mit Messern und abgebrochenen Flaschen bedroht und angegriffen“, so der Landesvorsitzende Kopelke.

Der Bremer Senat wollte handeln. Ein Konzept wurde erarbeitet und vorgelegt. „Das damalige Konzept des Senats zeigt war eine konsequente Richtung auf, es fordert aber vor allem von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten noch mehr Einsatz. Es stehen aber nicht mehr Polizisten für die notwenigen Maßnahmen zur Verfügung“, so der GdP-Landesvorsitzende. Das Konzept beinhaltet zusätzlich die spezielle Unterbringung von besonders auffälligen Straftätern vor. Eine geschlossene Unterbringung besteht jedoch nach jetzigen Stand immer noch nicht. So sah sich auch die Bremische Bürgerschaft in ihrer letzten Sitzung gezwungen, den jetzigen Senat erneut zum Handeln aufzufordern. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert den Bremer Senat ebenfalls auf, das vorgestellte Konzept konsequent umzusetzen und der Polizei zusätzliches Personal für diese Herausforderungen zur Verfügung zu stellen.