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153 Kolleginnen und Kollegen fehlen!

GdP Hamburg: Dramatische Personalsituation an den Polizeikommissariaten!

Hamburg.

Allein an den Polizeikommissariaten (PK) der Direktion Präsenz und Verkehr (DPV) fehlten bis Ende Mai 2013 zur Bearbeitung der eingehenden Einsätze - 123 Kolleginnen und Kollegen. Dieses entspricht den uniformierten Schichtstärken z.B. der PK 16 und PK 17 zusammengenommen. Hinzu kommt, dass 55 von über 160 Zivilfahnder-Stellen an den Polizeikommissariaten nicht besetzt sind. Die verbleibenden Zivilfahnder sowie bürgernahe Beamte müssen die unterbesetzten Schichten ausgleichen.

24 Kollegen (Polizeischulabsolventen) werden die PK ab dem 01.08.2013 verstärken – 1 Beamter wird zur Verkehrsdirektion entsandt – so viel zum Stellenwert der Verkehrssicherheitsarbeit.
Dazu Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GdP: „Die Situation ist dramatisch. Es ist allein dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen zu verdanken, dass sich der Laden noch über Wasser hält. Wie man unter diesen Umständen die Aufklärungsquote z.B. bei Einbrüchen oder anderen Delikten steigern will, dürfte ein Geheimnis der Politik bleiben.“

und

„Die vom Senat in Aussicht gestellten 250 Neueinstellungen, sofern sie denn realisiert werden können, sind ein Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen aber mindestens 350 Neueinstellungen jährlich, um die weit über 3.000 Pensionierungen - in den nächsten 10 Jahren - ausgleichen zu können. Sollte sich in den nächsten Jahren der Personalabbau fortsetzen, so wird die Frage zu beantworten sein, was die Polizei nicht mehr leisten kann.“