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Endgültige Entscheidung in der Bürgerschaft naht:

GdP-Hamburg: Altersversorgung bei Polizei, Feuerwehr und Strafvollzug gefährdet

Hamburg.

Am Donnerstag steht die Streichung der Ausgleichszahlung ab 2011 in Höhe von 4091.- € in der Bürgerschaft auf der Tagesordnung. Während Bürgermeister von Beust noch im Sommer versprach, keine Sonderopfer für Polizei- und Feuerwehrbeamte vorzusehen, brach er im Rahmen der Sparmaßnahmen sein Wort. „Dieser Betrag diente lange Jahre unseren Kolleginnen und Kollegen als Ausgleich für die besonderen Altersgrenzen. Unter Missachtung der Beteiligungsrechte der Gewerkschaften wurde Mitte Dezember mit harter Hand dieser Einschnitt vorgenommen“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Hamburg, Uwe Koßel.

„Es wäre aber genug Zeit gewesen, dies ausführlich und unter Betrachtung von Alternativen und einer möglichen Vermeidung von Härtefällen zu regen“, bemängelt Uwe Koßel. „Eine enttäuschender
Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen, die Tag für Tag ihren Kopf für Hamburg hinhalten.“