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GdP NRW: Landesregierung setzt GdP-Forderung nach Erhöhung der Einstellungszahlen um

Düsseldorf.

Die Landesregierung wird die Zahl der Neueinstellungen bei der Polizei in diesem Jahr von 1400 auf 1470 erhöhen. Das hat Innenminister Ralf Jäger (SPD) heute gegenüber dem NRW-Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Arnold Plickert, angekündigt. Plickert bezeichnete die Entscheidung der Landesregierung als wichtiges Signal, dass Rot-Grün die Sorgen der Bürger um die Innere Sicherheit ernst nimmt. „Wir kennen alle die schwierige Haushaltssituation des Landes, aber die Menschen haben auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen ein Recht darauf, dass die Polizei sie vor Straftätern schützt. Deshalb ist es gut, dass Rot-Grün die Zahl der Neueinstellungen bei der Polizei um 70 erhöht. Damit ist sichergestellt, dass am Ende der dreijährigen Ausbildungsphase nach Abzug der Abbrecherquote tatsächlich 1400 neue Polizeikommissare in den Dienststellen ankommen, um ihre aus Altersgründen ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen zu ersetzen“, sagte der GdP-Vorsitzende.

Mit der Erhöhung der Einstellungszahl um weitere 70 Kommissaranwärterinnen und -anwärter setzt die rot-grüne Landesregierung eine Forderung der GdP um, die in den vergangenen Monaten immer wieder davor gewarnt hatte, dass die Polizei wegen der auf sie zurollenden Pensionierungswelle ohne zusätzliche Einstellungen in den kommenden Jahren die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleisten kann.

„Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung der Landesregierung, zusätzlich 70 weitere Nachwuchspolizisten einzustellen, nicht nur für 2013 gilt, sondern auch für die Folgejahre“, sagte Plickert. „Das würde uns drei Jahre Luft geben, um zu prüfen, wie viele Polizisten das Land in Zukunft braucht, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.“