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GdP MV: Jeder Tote, jeder Verletzte im Straßenverkehr ist einer zu viel!

Schwerin.

Die Verkehrsunfallentwicklung in unserem Bundesland liegt über dem Bundestrend. Dieses Ergebnis zeigt die Unfallstatistik für das vergangene Jahr. Auf unseren Straßen sind 2015 mehr Menschen getötet und verletzt worden als in den Vorjahren. "Das ist leider die traurige Wahrheit", so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher.

Die GdP beklagt seit Jahren, dass der stattfindende Personalabbau in der Landespolizei auch Auswirkungen auf die verkehrspolizeiliche Arbeit hat. Der polizeiliche Verkehrsüberwachungsdruck nimmt ab, da eine dauerhafte polizeiliche Präsenz nicht mehr gegeben ist. Schumacher: "Wir müssen der Leichtsinnigkeit, Rücksichtslosigkeit und Regelwidrigkeit im Straßenverkehr den Kampf ansagen. Unser Ziel muss es sein, die Akzeptanz der Verkehrsregeln nachhaltig zu verbessern und ein stärkeres Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die selbst gesetzten Gefahren zu wecken."

Die Arbeit der Polizei auf der Straße, muss sich beispielsweise durch mehr Prävention und Verkehrserziehung in Schulen und Kitas wieder bezahlt machen. Hier muss unbedingt nachgebessert werden und die Politik ist gefordert hier die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.