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Zukunft der Polizei in NRW

GdP NRW: Diskussionsrunde mit den innenpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen

Düsseldorf.

Die Polizei steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Wenn die Zahl der Neueinstellungen nicht an die sprunghaft steigende Zahl der Pensionierungen angepasst wird, droht in NRW in den nächsten Jahren ein Verlust von fast 4000 Polizistinnen und Polizisten. Gleichzeitig muss die Polizei nicht nur immer neue Deliktfelder bewältigen, wie zum Beispiel die rasant steigende Internetkriminalität, sondern sie muss auch auf den deutlichen Anstieg der Alltagskriminalität reagieren, wie bei den Wohnungseinbrüchen.

Die Antwort auf die Frage, wie die Polizei angesichts der knapper werdenden Ressourcen in Zukunft noch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgerinnen gewährleisten kann, erwartet die Gewerkschaft der Polizei von der Politik. Denn die Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist eine Kernaufgabe des Staates.

Die GdP hat deshalb die innenpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen für den 10. Juni zu einer Diskussionsrunde über die Zukunft der Polizei eingeladen. Die Diskussionsrunde findet im Rahmen der Beiratssitzung der GdP in Kamen statt. Sie ist presseöffentlich.

Zukunft der Polizei in NRW
Diskussionsrunde mit den innenpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen
10. Juni 2014
Beginn: 13:30 Uhr

SportCentrum Kamen-Kaiserau
Tagungsraum Rotunde
Jacob-Koenen-Straße 2
59174 Kamen

Im Vordergrund der zweistündigen Diskussionsrunde steht eine Antwort auf zwei zentrale Fragen:
1. Welche Aufgaben soll die Polizei in Zukunft noch wahrnehmen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten zu können?
2. Wie viele Polizistinnen und Polizisten sind dazu erforderlich?

An der Diskussionsrunde nehmen neben dem GdP-Landesvorsitzenden Arnold Plickert die innenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der fünf Landtagsfraktionen teil:
- Thomas Stotko, SPD
- Theo Kruse, CDU
- Verena Schäffer, Bündnis 90/Die Grünen
- Dr. Robert Orth, FDP
- Frank Hermann, Piratenpartei