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GdP NRW: Mahnwache vor dem Düsseldorfer Landtag

Düsseldorf.

Die gestern bekannt gewordene Entscheidung der Landesregierung, den Tarifabschluss für die Beschäftigten des Landes nur bis zur Besoldungsgruppe A 10 eins zu eins auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen, ist innerhalb der Polizei auf massive Kritik gestoßen. Polizisten der Besoldungsgruppe A 11 und A 12 sollen nur eine Gehaltssteigerung von einem Prozent bekommen, also weniger als die Inflationsrate. Polizisten ab A 13 sollen in den kommenden zwei Jahren sogar ganz leer ausgehen.

Betroffen von der Entscheidung der rot-grünen Landesregierung sind zum Beispiel Bezirksdienstbeamte, Dienstgruppenleiter in den Wachen und Sachbearbeiter bei der Kripo, aber auch die Leiter von Kriminalkommissariaten und von Mordkomissionen. Sie alle sollen nach dem Willen von Rot-Grün in Zukunft nach Abzug der Inflationsrate für weniger Geld arbeiten, obwohl vom Erfolg ihrer Arbeit zu einem wesentlichen Teil der Erfolg der Polizei abhängt.

Neben dem drohenden Einkommensverlust hat die Polizisten auch die geringe Wertschätzung betroffen gemacht, die SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit der geplanten Gehaltssenkung ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen. Leistung muss sich lohnen, auch bei der Polizei.

Die GdP hat deshalb die Polizistinnen und Polizisten in NRW für die kommenden drei Tage (20. - 22.03.2013) zu einer Mahnwache vor dem Düsseldorfer Landtag aufgerufen.

Am Start der Mahnwache wird auch der GdP-Landesvorsitzende Arnold Plickert teilnehmen. Für Interviews und Hintergrundgespräche stehen Ihnen zudem Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung, die von den Kürzungsplänen der Landesregierung betroffen sind.

Die Mahnwache startet unmittelbar im Vorfeld der Beratung des Landeshaushalts 2013.