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GdP NRW mit Top-Ergebnis bei den Personalratswahlen

Düsseldorf.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat bei den heute zu Ende gegangenen Personalratswahlen ihr vor vier Jahren erreichtes hervorragendes Wahlergebnis erneut getoppt. Trotz mehrerer miteinander konkurrierender Polizeigewerkschaften stellt die GdP in Zukunft 404 der landesweit 550 Mitglieder in den örtlichen Personalräten der Polizei. In 42 der 47 Kreispolizeibehörden in NRW hat die GdP die Mehrheit gewonnen, darunter sind alle Großbehörden der Polizei wie Köln, Dortmund, Düsseldorf und Essen, Bielefeld, Münster, Bochum, Duisburg und Bonn. Auch im Landeskriminalamt (LKA) und beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) stellt die GdP die Mehrheit der Personalräte. Auf sie entfallen zudem 11 der 15 Mitglieder des Hauptpersonalrates der Polizei, der die Interessen der Beschäftigten der Polizei gegenüber dem Innenministerium vertritt.

GdP-Vorsitzender Frank Richter sieht in dem hervorragenden Abschneiden der GdP bei den Personalratswahlen eine Bestätigung der erfolgreichen Arbeit der vergangenen vier Jahre. „Auch Polizisten brauchen im Konfliktfall starke Personalräte, auf die sie sich verlassen können, wenn sie einmal in eine schwierige Situation kommen. Und sie brauchen eine starke Gewerkschaft, damit die Polizei in Zeiten knapper öffentlicher Kassen nicht zum Steinbruch für die Haushaltskonsolidierung wird“, betonte Richter.

Angesicht des von der neuen Landesregierung angekündigten Sparkurses erwartet die GdP in den kommenden Jahren schwierige Verhandlungen über eine angemessene finanzielle Ausstattung der Polizei. „Wir werden mit der neuen Landesregierung hart, aber fair verhandeln", versprach der GdP-Landesvorsitzende. „Dabei wird uns das hervorragende Abschneiden bei den Personalratswahlen zusätzlichen Rückenwind geben.“