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Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte

GdP Niedersachsen: „Der Brandanschlag auf das Auto eines Polizisten ist ein Angriff auf die Gesellschaft!“

Göttingen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen zeigt sich entsetzt über einen am 6. Mai in Göttingen verübten Brandanschlag gegen das Privatfahrzeug eines Polizeibeamten.

Anwohner hatten das vorsätzlich gelegte Feuer am frühen Morgen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Der Sachschaden am Fahrzeug des Polizisten beträgt rund 25.000 Euro. Die Polizei Göttingen geht von einer politisch motivierten Brandstiftung aus.

„Der Brandanschlag auf das Auto eines Polizisten ist ein Angriff auf die Gesellschaft!“, sagt der GdP Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Beleidigungen und Körperverletzungen gegen die Polizei häufen sich, jetzt werden sogar schon Brandanschläge gegen die Polizei verübt. Diese feige Tat zeigt einmal mehr, dass es sich nicht mehr um Anschläge gegen Einzelne handelt, sondern gegen die Polizei und damit gegen unser Gemeinwesen insgesamt“, führt Schilff aus, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender ist.

Die GdP weist seit Jahren immer wieder auf die Eskalation der Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte hin und fordert die Politik nun auf, sich vorbehaltlos und eindeutig vor die Polizei zu stellen. „Die Polizei darf nicht mehr als Sündenbock missbraucht werden. Vor allem müssen zusätzliche Gefährdungen wie die geplante Kennzeichnungspflicht unbedingt vermieden werden, damit die Menschen in Uniform nicht noch mehr zu Schaden kommen“, verlangt Schilff. Forderungen nach Auflösung der Göttinger Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) seien zudem völlig deplatziert.