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GdP Niedersachsen: Gemeinsam und fair - Gegner nur im Spiel

Die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen fordert zu Beginn der am Wochenende beginnenden 1. Fußballbundesliga zu Friedlichkeit auf

Hannover.

An diesem Wochenende beginnt die Saison 2014/2015 in der 1. Bundesliga mit durchaus brisanten Spielen, die wieder einen erhöhten Polizeieinsatz erfordern. Gerade in Zusammenhang mit den durch die Bundesländer Bremen und Nordrhein-Westfalen in die Diskussion eingebrachten Vorschläge und der ablehnenden Haltung der Gewerkschaft der Polizei dazu, fordert die GdP alle Fußballbegeisterten zu Friedfertigkeit auf.

Dietmar Schilff, GdP-Landesvorsitzender und stellv. Bundesvorsitzender: "Fußball ist Volkssport Nr. 1, fasziniert Millionen von Menschen und fast alle von ihnen begleiten Fußball friedlich. Die 13.000 gewaltbereiten Personen in der 1., 2. und 3. Liga, die es nach Angaben der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) gibt, stellen eine absolute Minderheit dar und müssen von den Vereinen, den Fangruppierungen und den anderen Besuchern der Fußballspiele ausgegrenzt werden. Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine gewaltbereite Szene den Sport in Misskredit bringt und für negative Schlagzeilen sorgen."

Die GdP fordert alle wirklichen Fans zu Beginn der neuen Fußballsaison wieder dazu auf, sich in den Stadien aktiv gegen Gewalt, Pyrotechnik und Verunglimpfungen zu äußern, z.B. in Form von Pfiffen. Von den Vereinen erwartet die GdP ebensolche Maßnahmen, etwa sich über die Stadionlautsprecher eindeutig von derartigen Vorfällen zu distanzieren.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen sind bundesweit schon seit Wochen in Fußballeinsätzen unterwegs, sei es während der Weltmeisterschaft, bei den Spielen der 2. und 3. Bundesliga, die ebenso wie die Regionalliga und Amateurligen im Herrenbereich bereits laufen, oder anlässlich der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal der Herren,“ erklärt Schilff und ergänzt perspektivisch: „Jetzt kommt die 1. Bundesliga und ab 30.08.2014 die Frauenbundesliga hinzu. Ich wünsche den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen und allen Besuchern eine friedliche Saison, bei der der Fußball im Mittelpunkt steht.“