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GdP Niedersachsen: Investitionen in Ausstattung und Schutz der Polizei zwingend erforderlich

Hannover.

Die GdP begrüßt die Ausstattungsinitiative für die niedersächsische Polizei und fordert eine schnelle Umsetzung insbesondere für den Eigenschutz der Polizeibeamtinnen und -beamten.

„Die GdP weist seit Langem auf die Notwendigkeit hin, in die Ausstattung der Polizei sinnvoll zu investieren. Dabei ist uns der Eigenschutz der Beamtinnen und Beamten ein besonderes Anliegen“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Vor diesem Hintergrund begrüßt die GdP, dass diese erforderlichen Investitionen nunmehr vorgenommen werden und fordert, dass die begonnen Projekte jetzt zügig abgeschlossen und umgesetzt werden.

Zu einer effektiven Abwehr von terroristischen Gefahren und schwer bewaffneter Täter gehört auch eine zukunftsfähige Ausrüstung der Polizeibeamtinnen und –beamten. „Ebenso unerlässlich ist aber auch eine flächendeckende und gründliche Einweisung unserer Kolleginnen und Kollegen in den Umgang mit neuen technischen Geräten“ ergänzt Schilff.

Jetzt muss die unbestritten und festgestellt schwierige Arbeit endlich aber auch gerechter bezahlt werden. Wartezeiten – insbesondere in den betroffenen Dienstbereichen – von bis zu 15 Jahren und zukünftig noch länger zum 1. Beförderungsamt (Oberkommissar) sind weiterhin auch im Vergleich mit anderen Ländern inakzeptabel. Hier muss jetzt auch dringend nachgebessert werden. „Die Anerkennung der gefahrgeneigten Tätigkeit zeigt sich nicht nur durch Investitionen in die notwendige Schutzausstattung, sondern muss auch monetär spürbar werden“ so Schilff.