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GdP Niedersachsen: Investitionen in Polizei-Liegenschaften notwendig

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen begrüßt die beschlossenen Investitionen des Landes in Polizei-Liegenschaften. Nach einem Medienbericht vom 19. März sollen die Sporthalle der Polizeiakademie in Hann.Münden, das Dach und die Fenster der Bereitschaftspolizei Oldenburg sowie das Flachdach der Polizei Wolfsburg saniert werden.

„Wir sehen die geplante Investitionen in die Liegenschaften als Erfolg unserer jahrelangen Forderungen und als ersten Schritt zur Verbesserung der Gebäudesituation in der Polizei an“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Gerade die Sanierung der maroden Sporthalle sei lange überfällig gewesen. Dasselbe gelte zudem für einen Teil der Wohnunterkünfte an den drei Akademiestandorten Hann.Münden, Nienburg sowie Oldenburg und es bestehe weiterer Bedarf in Millionenhöhe. Dabei müsse auch auf energetische Gebäudesanierung gesetzt werden.

„Die Versäumnisse des vergangenen Jahrzehnts können damit noch nicht aufgeholt werden, aber ein positiver Auftakt ist nun gelungen“, führt Schilff aus. Künftig dürfe die Landesregierung allerdings nicht nachlassen und müsse weitere finanzielle Spielräume für dringende Maßnahmen schaffen.

„Zahlreiche Dienstgebäude weisen einen erheblichen Sanierungsstau auf, der als Altlast bereits seit vielen Jahren mitgeschleppt wird. Im Klartext: Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten oft in Räumlichkeiten, deren Zustand und Ausstattung nur als völlig unzureichend bezeichnet werden kann“, betont der niedersächsische Landes- und stellvertretende Bundesvorsitzende der GdP.