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GdP Niedersachsen fordert größere Wertschätzung polizeilicher Arbeit

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen fordert anlässlich des Wechsels an der Spitze der Innenministerkonferenz der Länder (IMK) die höhere Bewertung polizeilicher Arbeit und eine verbesserte Zusammenarbeit der Länderpolizeien. Niedersachsen hatte am 8. Januar den Vorsitz der IMK übernommen.

„Es gibt mannigfaltige Verbesserungsnotwendigkeiten im Bereich der Inneren Sicherheit. Für die GdP steht neben organisatorischen Reformüberlegungen und etwaigen Synergieeffekten aber vor allem der arbeitende Mensch bei der Polizei im Vordergrund: Die Attraktivität des Polizeiberufs muss deshalb unbedingt im Mittelpunkt der politischen Bemühungen stehen“, fordert GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff.

Im Zuge der Föderalismusreform hätten sich stark unterschiedliche Entwicklungen in den Bundesländern ergeben, die nun wieder zusammengeführt werden müssten.


Ein weiterer Schwerpunkt muss nach Überzeugung der GdP die Abkehr von Privatisierungen im Polizeibereich sein. „In etlichen Bundesländern wurden in den vergangenen Jahren Privatisierungen in polizeilichen Servicediensten vorgenommen, die nun mit viel Geld wieder rückgängig gemacht werden, weil diese durch eigene Kräfte oftmals günstiger und direkter geleistet werden können“, berichtet Schilff.


„Für den Kampf gegen Rechtsextremismus, Fußball-Gewalt, Cyber-Kriminalität oder dem wichtigen Dienst auf der Straße hat die Polizei hervorragendes Personal. Es ist aber erforderlich, dass die in diesen Bereichen tätigen Menschen endlich besser wertgeschätzt, in ihrer Arbeit ausreichend von der Politik geschützt und angemessen bezahlt werden: Gute Leute, gute Arbeit, gutes Geld“, fordert Schilff.