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GdP Sachsen-Anhalt: Gewerkschafter wollen Finanzminister „Durchblick verschaffen“

Aktion der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes Sachsen-Anhalts in Tarifrunde der Länder am 13. Februar in Magdeburg vor dem Finanzministerium

Magdeburg.

Vor der ersten Verhandlungsrunde in den Entgelttarifverhandlungen der Länder, die am 14./15. Februar 2013 in Potsdam stattfinden wird, wollen die Gewerkschafter des öffentlichen Dienstes Sachsen-Anhalts dem Verhandlungsführer der Länder, Finanzminister Jens Bullerjahn, „Durchblick verschaffen“.

Die Gewerkschaft der Polizei, die Bildungsgewerkschaft GEW und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di werden mit einer symbolischen Aktion am Mittwoch, dem 13. Februar 2013, vor dem Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt am Editharing 40 von 16 bis 17 Uhr ihre Forderungen nach 6,5 % mehr Lohn und für eine Lehrerentgeltordnung bekräftigen.
Aufgerufen sind Beschäftigte aus der Polizeiverwaltung, Schulen, Hochschulen und den Verwaltungen des Landes, darunter auch Beamtinnen und Beamte, auf deren Besoldung das Tarifergebnis übertragen werden soll.


Im Aufruf zu der Aktion, heißt es außerdem: „Wir sind Landesbeschäftigte, die gut und engagiert arbeiten und auf die Sachsen-Anhalt nicht verzichten kann – egal wie viele Personalabbaupläne der Finanzminister sich noch ausdenkt.“


Die Gewerkschaften wollen mit dieser Auftaktaktion zeigen, dass sie für die Durchsetzung ihrer Forderungen kampfbereit sind. Je nach Verlauf und Ergebnissen der Verhandlungsrunde am 14./15. Februar kündigten GEW, ver.di und GdP an, dass in den darauffolgenden zwei Wochen mit weiteren Aktionen, darunter Warnstreiks, zu rechnen sei.