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GdP Sachsen-Anhalt: Höhere Polizeipräsenz und mehr Kontrollen gegen Verkehrsunfälle

Magdeburg.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Sachsen-Anhalt fordert auch im Verkehrsbereich größere Polizeipräsenz und mehr Kontrollen. Nach der aktuellen Statistik gab es im vergangenen Jahr gegenüber 2014 einen Anstieg bei den im Straßenverkehr tödlich verunglückten Personen mit sieben Getöteten mehr um fünf Prozent. Die Gesamtzahl der Unfälle kletterte zudem um 1.300 Verkehrsunfälle (+ 1,8 Prozent) auf mehr als 74.300.

„Angesichts von 145 Todesfällen auf den Straßen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2015 muss die Kontrolldichte spürbar erhöht werden. Dazu brauchen wir mehr Polizei und eine größere Zahl von Verkehrskontrollen, bei denen die Verkehrssünder im Gespräch mit Polizistinnen und Polizisten auf ihr gefährliches Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Uwe Petermann. Diese Art der Verkehrserziehung sei viel wichtiger als höhere Bußgelder. Daneben muss der Verkehrsraum wieder stärker in Augenschein genommen und die Präventionsarbeit intensiviert werden.

„Es ist begrüßenswert, dass nach Aussagen des Innenministers die Verkehrssicherheitsarbeit in Sachsen-Anhalt einen hohen Stellenwert besitzt. Doch auch dafür wird wie bei der erhöhten Einsatzlage, bei der Kriminalitätsbekämpfung und bei einer zu verbessernden Polizeipräsenz deutlich mehr Personal benötigt“, forderte Petermann.