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GdP Sachsen stellt fest: „Dienstrechtsreform“ – Attraktivität endgültig ade!?

Kesselsdorf.

Am Mittwoch, dem 18. Dezember 2013 wird auf der 89. Sitzung des Sächsischen Landtages das Sächsische Dienstrechtsneuordnungsgesetz auf der Tagesordnung stehen. Im wahrsten Sinne des Wortes handelt es sich tatsächlich nur um eine Neuordnung, die von einer so hoch gepriesenen Reform meilenweit entfernt ist. Sogar die vermeintlichen Fürsprecher der Regierungskoalition haben bereits bemerkt, dass dieser Kraftakt die Mühe nicht wert war. Diese Neuordnung, die den Beamtinnen und Beamten in den nächsten Jahren über 200 Mio. EUR aus der Tasche zieht, wird weder die ständig steigenden Arbeitsbelastungen und engagierten Leistungen durch eine notwendige leistungsgerechte Besoldung berücksichtigen noch motivierend für den zukünftigen Nachwuchs in der sächsischen Polizei sein.

Die Gewerkschaft der Polizei Sachsen fordert u. a.:
  • eine leistungsgerechte Besoldung und Versorgung, darunter die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes und die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses für die Beamtinnen und Beamten,
  • die Rücknahme der Lebensarbeitszeitverlängerung,
  • verbesserte flexiblere Ruhestandsregelungen.
Am Mittwoch haben die Abgeordneten die letzte Chance, der Attraktivität nicht ade zu sagen, sondern die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes des Freistaates Sachsen zu erhalten.

Um diese Forderungen zu unterstreichen, werden sich am 18. Dezember 2013, um 11.00 Uhr, vor dem Sächsischen Landtag tausende motivierte Polizeibeamtinnen und -beamte einfinden.