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GdP Sachsen zur Streichung des Weihnachtsgeldes

Kesselsdorf/Dresden.

Am heutigen Tag fand im Sächsischen Landtag eine Gemeinsame Landespressekonferenz des DGB und des Beamtenbundes statt. Seitens des DGB nahm u. a. der Landesvorsitzende der GdP Sachsen Hagen Husgen teil. Thema der Pressekonferenz waren die Widersprüche und die Musterklageverfahren gegen die Streichung des Weihnachtsgeldes für die Beamtinnen und Beamten Sachsens.

Den zahlreich erschienenen und sehr interessierten Pressevertretern wurde mitgeteilt, dass etwa 22.000 Widersprüche von sächsischen Beamtinnen und Beamten bei den Bezügestelle eingegangen sind.

Angedacht sind insgesamt 19 Musterklagen, wobei die GdP schon allein 8 Kolleginnen und Kollegen „ins Rennen schickt“.
Auf die Frage nach der Stimmung in der Polizei sagte Hagen Husgen: „Sie ist, wenn man es noch human ausdrücken möchte, nicht gut.
Im Klartext muss man sagen, dass sich die Beamtinnen und Beamten in der Polizei veralbert und als ausgenutzte Sparschweine der Nation fühlen.“

Es wurde von allen Gewerkschaften unmissverständlich erklärt, dass der Weg bis zum Bundesverfassungsgericht nicht gescheut wird.

Eine Verdummung, Missachtung der Leistungen und fadenscheinige Begründungen, die sich täglich ändern, werden nicht akzeptiert.