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GdP-Spitzen im Gespräch mit dem Bundesinnenminister

Berlin.

Zu einem Meinungsaustausch trafen am Donnerstag der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, sein Stellvertreter Jörg Radek und Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Berliner Amtssitz seines Ministeriums zusammen. In dem mehr als einstündigen Gespräch erörterten der Minister und die Gewerkschaftsspitzen die aktuelle Lage der inneren Sicherheit nach den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten sowie die Ängste der Bevölkerung vor einer zunehmenden Alltagskriminalität.

Einen Schwerpunkt legten Malchow und Radek auf die hohen Belastungen der Polizistinnen und Polizisten von Bund und Ländern im täglichen Dienst. Der GdP-Bundesvorsitzende unterstützte de Maizière in den Bestrebungen, weiteres Personal für die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt einzustellen. In diesem Zusammenhang wurde über Modelle zur schnelleren Personalgewinnung auch in den Ländern diskutiert.



Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit dem GdP-Bundesvorsitzenden Oliver Malchow (r.) und dessen Stellvertreter Jörg Radek (l.) Foto: Sperer/BMI