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GdP verteidigt Großeinsatz der Polizei zum Schutz der G7-Staatsgäste

Berlin.

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, hat das große Polizeiaufgebot und die massiven Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Teilnehmer des G7-Gipfels auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen verteidigt. Malchow: „Es sind leider die Erfahrungen vergangener Ereignisse, dass die Gäste solcher Treffen einer hohen Gefährdung ausgesetzt sind, die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten mit menschenverachtender Gewalt angegriffen werden und das Hab und Gut von Bürgerinnen und Bürgern beschädigt wird. Teile der Protestkultur haben sich schon vor Jahren vom demokratischen Konsens verabschiedet.“

Vor Beginn des Gipfels und der zahlreichen Demonstrationen und Proteste bezeichnete es Malchow als „heuchlerisch“, wenn gewalttätige Gruppen durch ihr Verhalten Sicherheitsmaßnahmen erforderlich machten, die sie dann als „zu hohen Aufwand“ kritisierten.

Der GdP-Vorsitzende appellierte an die überwiegende Mehrheit der friedlichen Demonstranten, gewaltbereiten Randalierern keinen Schutz in der Menge zu bieten.

Vor einem der personalintensivsten Großeinsätze in der Geschichte Deutschlands kritisierte Malchow erneut die anhaltenden Personalkürzungen bei der Polizei. Malchow: „Es ist den Bürgern angesichts dieser Großeinsätze immer schwerer zu erklären, dass im Alltagsgeschäft zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen oder für Streifenfahrten die Polizeibeamten fehlen.“

Der GdP-Bundesvorsitzende wird sich ab Donnerstag, 4. Juni, gemeinsam mit Spitzenvertretern des GdP-Landesbezirks Bayern vor Ort über den Polizeieinsatz informieren.