Zum Inhalt wechseln

Demonstration in Leipzig:

GdP verurteilt brutale Angriffe linker Gewalttäter auf Polizeibeamte

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die Ausschreitungen am Rande einer Demonstration Leipzig. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der GdP, Jörg Radek: „Hier wurde sehr deutlich, dass es den linksextremistischen Gewalttätern weder um Flüchtlinge noch um den sogenannten Kampf gegen Rechtsextremisten geht. Ihre Feindbilder sind die Polizei, unsere Gesellschaft und unser Staat.“

Während sich mehrere tausend friedliche Demonstranten den rund 150 Neonazis entgegenstellten, hatten Täter aus dem linken Spektrum die Einsatzkräfte der Polizei sofort mit massiver Gewalt angegriffen. Sie setzten die Übergriffe auch fort, als der rechte Aufzug längst beendet war. GdP-Vize Radek: „Es ist menschenverachtend, mit welcher Brutalität und ohne Rücksicht auf Gesundheit und Leben meiner Kolleginnen und Kollegen hier angeblich für eine bessere Welt agiert wird. Allein die Sprache der Parolen und Aufrufe ist reines Kriegsgeschrei. Es ist bedauerlich, dass ein Kirchenmann wie der Jenaer Stadtjugendpfarrer König, der eigentlich ein Mann des Friedens und des Ausgleichs sein sollte, sich daran beteiligt. Ein kirchliches Vorbild für die Jugendlichen tritt anders auf.“
Hagen Husgen, Vorsitzender des GdP-Landesbezirks Sachsen: „Die Polizei in Sachsen wird zerschlissen. Seit Monaten kommen meine Kolleginnen und Kollegen durch Fußballeinsätze und politische Demonstrationen nicht aus den Stiefeln. Auch zum Schutz der Flüchtlinge geben sie ihr Letztes. Sie haben es nicht verdient, zur Zielscheibe der linken Gewalttäter gemacht zu werden. Der immense Zuwachs an Aufgaben erfordert dringend eine Personalverstärkung.“