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Alles im grünen Bereich!

Im Unterallgäu bleiben sie auch in der GdP „hart am Ball“

Memmingen/Berlin.

„Wichtig iss auf’m Platz“ – dieser Glaubensgrundsatz der schwarz-gelben Legende Adi Preißler gilt auch im vom Ruhrgebiet weit entfernten Unterallgäu für den GdP-Kreisgruppenvorsitzenden Peter Pytlik: „Allein mit der Werbung neuer Mitglieder ist es nicht getan. Die Kolleginnen und Kollegen wollen sehen, dass man Tag für Tag für sie da ist.“ Am Ball zu bleiben, ist für den ehemaligen Trainer des SV Breitenbrunn nicht nur im Fußball die Maxime. Persönliche Ansprache, Motivation, Teamgeist, Strategie und Taktik hat er nahtlos vom Rasen in die Gewerkschaftsarbeit mitgenommen. Das Ergebnis: Die KG-Unterallgäu-Memmingen hat sich in den letzten 4 Jahren von 117 auf 207 Mitglieder, also um knapp 80 Prozent vergrößert, was nicht nur in Bayern eine Besonderheit ist.

 

 Stolz steht Peter Pytlik vor seiner Dienststelle in Mindelheim: „The green Mile“ nennt er sie.

Hier sind alle organisierten Kolleginnen und Kollegen ausnahmslos in der GdP. “Alles im grünen Bereich.“

Die außergewöhnliche Mitgliederbetreuung und Mitgliederwerbung war der Grund für einen Besuch des GdP-Vorsitzenden Konrad Freiberg um sich bei den rührigen Kollegen im Unterallgäu für ihr Engagement zu bedanken.

Trainer Pytlik: „Das ist nicht mein Verdienst, sondern das unserer GdP-Mannschaft.“ Und die hält er zusammen.

 
GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg überreicht Peter Pytlik den GdP-Buddy für besondere Verdienste.
 
 
Auf den von ihm konzipierten Seminaren zur Mitgliederbetreuung geht es weniger um Philosophie und Statistiken sondern um die Beantwortung der einfachen Frage: „Was soll ich wie machen?"
 



Der BG-Vorsitzende von Schwaben Südwest Werner Blaha bei der Begrüßung des GdP-Vorsitzenden.
Pytlik: „Unsere Funktionsträger werden hier vorbereitet offen mit Kolleginnen und Kollegen über die GdP und andere Berufsvertretungen zu reden.“

Als erfahrener Fußballer weiß er auch, die Schwächen des Gegners zu erkennen und aufzudecken.

Pytlik: „Nehmen wir nur den Rechtschutz. Die Rechtsprobleme, mit denen Polizistinnen und Polizisten konfrontiert werden, sind sehr berufstypisch und kommen in anderen Berufen nicht vor. Viele Kolleginnen und Kollegen bedankten sich, dass sie bei der GdP in Sachen Rechtsschutz in der „richtigen Mannschaft“ sind. Unser GdP-Rechtschutz ist eine unserer
 
größten Stärken. Das überzeugt viele, in die GdP einzutreten. Wir, die GdP, sind „selbst“ Rechtschutz und werden nicht an ein Dienstleistungszentrum Bayern in Nürnberg verwiesen“.

Auch Lockangebote anderer Berufsvertretungen , etwa mit extrem niedrigen Mitgliedsbeiträgen für Neueintritte, dribbelt Pytlik aus: „Ich erkläre dann den Kolleginnen und Kollegen, dass diese „Billigmitgliedschaften“ von Kolleginnen und Kollegen finanziert werden, die schon länger Mitglied sind und den vollen Beitrag bezahlen müssen. Das Geld fehlt dann für eine qualifizierte Mitgliederbetreuung und für einen effektiven Rechtsschutz.
 

Freiberg mit seiner GdP-Delegation bei der Besichtigung der PI Mindelheim, u.a. mit dem Präsidenten des neuen PP Schwaben Südwest Hans-Jürgen Memel.
 
Das Erfolgsrezept verbreitet sich in ganz Schwaben, denn hier wurde immer schon herausragende GdP-Arbeit geleistet. Die Vorsitzenden der Bezirksgruppen Schwaben Süd/West Werner Blaha und Schaben Nord, Reinhard Habesreiter sind stolz auf ihre
 
Mannschaften in den Untergliederungen. Stetig steigende Mitgliederzahlen sind der Lohn dieser guten Arbeit.
 



GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg mit den Vorsitzenden der BG Schwaben Werner Blaha (Süd-West, 2. von links) und Reinhard Habesreiter (Nord, 3. von links), dem GLBV-Mitglied Koni Möst, dem Geehrten Peter Pytlik, dem Vorsitzenden der BG Bepo Helmut Bahr sowie Alexander Baschek von der Landesgeschäftsstelle. Fotos (4): Rüdiger Holecek