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Fußball-Sicherheitsgipfel

GdP: Innenminister muss gegenüber den Vereinen konsequent bleiben

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Bundesinnenminister Friedrich auf, beim heutigen Sicherheitsgipfel mit DFB, DFL und den Vertretern zahlreicher Vereine konsequent zu bleiben. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Die Vereine müssen stärker als bisher verpflichtet werden, die Gewaltspirale im Fußballgeschehen zu durchbrechen.“

Eine bessere Kontrolle des Kartenverkaufs, verlässliche und qualifizierte Kräfte bei den Einlasskontrollen und zur Gewährleistung der Sicherheit innerhalb des Stadions bis hin zu der Verpflichtung, die Fans zu Auswärtsspielen mit eigenen Ordnern zu begleiten, gehören nach Auffassung der GdP zu den Maßnahmen die zur Eindämmung des Gewaltpotenzials notwendig seien.
Witthaut:: „Wenn sich die Clubs ihrer Verpflichtung entziehen, für Sicherheit in den Stadien zu sorgen und gewaltbereite Anhängerschaften zu befrieden, sollen sie damit rechnen müssen, vermehrt vor leeren Zuschauerrängen zu spielen. Auch haben sie es dann selbst zu verantworten, wenn die Frage nach einer Kostenbeteiligung an den öffentlichen Sicherheitsmaßnahmen immer drängender gestellt wird.“
Auf keinen Fall, so Witthaut, dürften Bundesinnenminister Friedrich und der IMK-Vorsitzende Caffier bei dem heutigen Sicherheitsgipfel beim strikten Verbot der Verwendung von Pyrotechnik einknicken.