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Fahndungserfolg der Polizei Hessen vereitelt geplanten Terroranschlag

Berlin/Frankfurt am Main.

"Es ist nicht ausgeschlossen, dass die hessische Polizei mit ihrem entschlossenen und rechtzeitigen Handeln einen Terroranschlag mit dramatischen Folgen verhindert hat. Dafür gebührt ihr Respekt und Anerkennung," kommentiert der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, die Festnahmen zweier mutmaßlicher Terroristen im hessischen Oberursel. Bei den Festgenommenen waren nach übereinstimmenden Medienberichten eine fertige selbstgebaute Rohrbombe, ein Bauteil für ein Sturmgewehr, ein Übungsgeschoss für eine Panzerfaust und 100 Schuss Munition gefunden worden.

"Es wäre nicht auszudenken", so der Vorsitzende des GdP-Landesbezirks Hessen, Andreas Grün, "wenn die Waffen gegen eine der zahlreichen Großveranstaltungen um den 1. Mai in Frankfurt eingesetzt worden wären. Dieser Fahndungserfolg zeigt, dass die Terrorgefahr in Deutschland nach wie vor sehr konkret ist."

Nur dem hohen Überwachungs- und Fahndungsdruck der Polizei sei es zu verdanken, so der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow, dass mit einer tragischen Ausnahme bisher alle Anschlagspläne in Deutschland vereitelt werden konnten. Malchow: "Ich kann nur alle Innenminister dringend auffordern dafür zu sorgen, dass die Polizei personell gestärkt und technisch gut gerüstet wird, um die Terrorismusbekämpfung auch weiterhin auf diesem hohem Niveau zu ermöglichen."