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Warum muss die GdP Sachsen an den Feldherrn Petronius denken?

Kesselsdorf/Dresden.

Die aktuellen Personalveränderungen in der Sächsischen Polizei sind in der jetzigen Situation, in ihrem Umfang und der Art und Weise nicht nachvollziehbar. So werden während der zur Zeit laufenden Evaluation der Neuorganisation der sächsischen Polizei im Sächsischen Staatsministerium des Innern, Abteilung 3, Landespolizeipräsidium drei Referatsleiter, dazu der Leiter des Präsidiums der Bereitschaftspolizei sowie mehrere Führungskräfte in den Polizeidirektionen Leipzig, Dresden sowie dem Landeskriminalamt neu besetzt. Ein Personalkarussell der besonderen Art. Ruhe und Kontinuität in der Polizeiarbeit sieht anders aus.

Gerade auf Grund des Zeitpunktes und Umfangs wünscht die Gewerkschaft der Polizei Sachsen den betroffenen Kollegen persönlich einen guten Start und Erfolg in den neuen Funktionen.

Besonders dem neuen Inspekteur der sächsischen Polizei, Herrn Georgie wünschen wir besonders viel Kraft und Energie sowie die Unterstützung von selbstbewussten und fachlich, wie auch sozial kompetenten und mutigen Führungskräften.

Im Interesse einer erfolgreichen Polizeiarbeit und im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen setzt die GdP Sachsen auch weiterhin auf Teamarbeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit.


"Wir übten mit aller Macht.
Aber immer, wenn wir begannen effektiver zu werden,
wurden wir umorganisiert.
Ich habe später im Leben gelernt, dass wir oft versuchen
neuen Verhältnissen durch Umorganisation zu begegnen.

Es ist eine phantastische Methode.

Sie erzeugt die Illusion des Fortschritts,
wobei sie aber gleichzeitig Verwirrung schafft,
die Effektivität vermindert und demoralisierend wirkt."

Gaius Petronius
(Römischer Feldherr, 80 n.Chr.)