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Ausgabe 04/2003

23 Jahre Krieg und aufeinander folgende Gewaltherrschaften, zuletzt die der Taliban, haben die staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen Afghanistans fast völlig zerschlagen. Die internationale Gemeinschaft hat sich mit den in Tokio Ende 2001 gemachten Zusagen in die Pflicht begeben, menschliche und materielle Ressourcen für den Wiederaufbau eines rechtsstaatlichen, befriedeten, wirtschaftlich eigenständigen Afghanistan zu mobilisieren. Die Aufgabe, die Deutschland in Kabul übernommen hat, ist aufs engste verknüpft mit dem Aufbau eines rechtsstaatlichen Justizwesens (lead role: Italien), der Bekämpfung von Drogenanbau und –handel lead role: Großbritannien), der Entwaffnung von Milizen und ehemaligen Kämpfern (lead role: Japan/UNAMA) und dem Aufbau einer afghanischen nationalen Armee (lead role: USA). Afghanistan erhält also weltweit Unterstützung in seinem Bestreben nach einem demokratischem Aufbau des Landes. DP-Autorin Irene Maria Plank ist seit April 2002 in der Abteilung „Globale Fragen“ des Auswärtigen Amtes zuständig für den Polizeiaufbau in Afghanistan.

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Weiter im Heft:
Versorgung:
Rentenbesteuerung verschärft; Besoldung: Bundesrat für Öffnungsklausel; Personalräte: Hörsal wurde Ideenpool; Arbeitsschutz: Dicke Luft in Dienststellen; Waffenrecht: Neues Waffengesetz mit Ladehemmungen; Opferschutz: Größere Sensibilität nötig; Seniorenjornal: GdP-Senioren, integriert oder isoliert?

Im Heft finden Sie zudem eine neue Ausgabe des „dp special“. Aktuelles Thema: „Baustelle öffentlicher Dienst“.

Zum dp special Nr. 13




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