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Senioren in der GdP wählen ihren neuen Geschäftsführenden Bundesseniorenvorstand

Bayreuth/Hilden.

Zum Vorsitzenden wiedergewählt hat die 4. Bundesseniorenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Mittwoch, 10. April 2002, den 67jährigen Heinz Blatt aus Vallendar, Rheinland-Pfalz. Heinz Blatt bekam die Stimmen aller Delegierten. Als Stellvertreter erhielt der Saarländer Arthur Jung das Vertrauen der Stimmberechtigten. Schriftführer ist der Baden-Württemberger Olaf Bong.

Die Gewerkschaft der Polizei vertritt rund 32.000 aus dem Polizeidienst ausgeschiedene Polizeibeamte und Tarifbeschäftigte im gesamten Bundesgebiet.

Den Seniorinnen und Senioren aus dem Bereich der Polizei, so der erneut gewählte Bundesseniorenvorsitzende Heinz Blatt, mache vor allem die soziale Situation im Alter zu schaffen. "Umbrüche in der Altersversorgung, der Beihilfe, der Krankenversicherung und dem Steuerrecht verunsichern unsere Mitglieder. Sie sind regelrecht ernüchtert über die vor kurzem beschlossene Versorgungsreform. Und wir haben bei alledem darauf vertraut, dass zumindest eines sicher ist: unsere Versorgung. Aber auf die Absicherung im Alter hatten auch Rentnerinnen und Rentner gebaut, und auch sie wurden enttäuscht", sagte Blatt den über 100 Delegierten.

Durch die zahlreichen Einschränkungen, die der Gesetzgeber in den letzten Jahren beschlossen hat, fühlen sich die ehemaligen Polizeibeschäftigten im Alter um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Doch, so der Seniorenvorsitzende, seien jetzt die Weichen für eine erfolgreiche gewerkschaftliche Vertretungsarbeit der Seniorinnen und Senioren in der Polizei gestellt. "Unser Ziel ist es, im Alter eine gesicherte finanzielle Versorgung zu behalten. Dazu müssen der ‚Generationengerechtigkeit' neue Impulse eingehaucht werden."