Zum Inhalt wechseln

GdP fordert neue Polizeimunition

Hilden.

Die Gewerkschaft der Polizei hat die Innenministerkonferenz aufgefordert, generell bei der Polizei in Deutschland Deformationsmunition als neue Polizeimunition einzuführen.

Damit kritisierte die Gewerkschaft der Polizei die unzureichende und umfeldgefähdende Wirkung der bisherigen Vollmantelmunition. In München hatte eine junge Polizeibeamtin auf einen Angreifer geschossen und dabei unbeabsichtigt noch eine zweite Person tödlich verletzt.

Der GdP-Vorsitzende Norbert Spinrath wies zum einen auf die unverzichtbare, ausreichende Sofortwirkung zum Schutz der Polizistinnen und Polizisten hin. Auf der anderen Seite gefährde diese neue Munition nachweislich weit weniger Umfeld und damit Unbeteiligte.

Spinrath: "Das jahrelang vorgebrachte Argument, wonach Deformationsmunition zu größeren Wunden führt als Vollmantelmunition, unterschlägt die Tatsache, daß häufig mit Vollmantelmunition mehrfach geschossen werden muß, um die Angriffsunfähigkeit zu erzielen. So auch in München."