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Interviews mit Kölner Stadt-Anzeiger und Hamburger Abendblatt

Freiberg: Lafontaine nicht mehr akzeptabel

Oskar Lafontaine, so Freiberg zum Kölner Stadt-Anzeiger, habe sich in eine Ecke manövriert, in die kein Gewerkschafter kommen dürfe. Im Hamburger Abendblatt sagte der GdP-Bundesvorsitzende, Lafontaine sei "als politischer Stratege oder als Kopf einer politischen Bewegung nicht mehr zu akzeptieren".

Originaltext "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 26.8.2004

"Vor einer Zusammenarbeit von Gewerkschaften mit Ex-SPD-Chef Oskar Lafontaine warnt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg. Dieser sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Mit Herrn Lafontaine kann man nicht mehr politisch zusammenarbeiten, in keiner Form“. Dieser habe sich in eine Ecke manövriert, in die kein Gewerkschafter kommen dürfe. Lafontaines Weg sei „verheerend“. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der den Anspruch auf Seriosität erhebt, mit Herrn Lafontaine zusammenarbeitet.“ Freiberg betont, die Vorsitzenden aller acht DGB-Gewerkschaften hätten sich versprochen, keiner werde die Gründung einer neuen Linkspartei unterstützen."

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Originaltext "Hamburger Abendblatt" vom 26.8.2004

„Offiziell haben sich die Gewerkschaften längst positioniert. Konrad Freiberg, Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sagte dem Abendblatt, die Vorsitzenden der Einzelgewerkschaften hätten zusammen mit dem DGB-Chef ja erklärt, dass keiner die neue Linkspartei unterstütze, "auch nicht klammheimlich".

Unmissverständlich klar fiel Freibergs Urteil über Lafontaine aus. "Oskar Lafontaine ist zerstörerisch tätig. Der ist nicht konstruktiv. Der will seine Rache haben." Deswegen halte er jegliche Unterstützung für verkehrt. " Für mich ist dieser Mann moralisch gestorben", sagte Freiberg dem Abendblatt und fügte hinzu, durch sein Verhalten habe Lafontaine sich selbst in die Ecke gestellt. Was er derzeit mache, tue er nur, um "sei Ego zu befriedigen". Lafontaine sei "als politischer Stratege oder als Kopf einer politischen Bewegung nicht mehr zu akzeptieren".

Freiberg will die SPD - sei es durch Gespräche oder Proteste - dazu bringen, ihren Kurs zu ändern. Er hält eine neue Linkspartei für einen "verkehrten Weg". Aber er räumt ein, dass es für eine solche Bewegung Sympathien auch in den Gewerkschaften gibt“

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