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Demonstration in Brandenburg:

Massive Proteste gegen Kürzung des Weihnachtsgeldes

Allein 5.500 Polizistinnen und Polizisten nahmen an der Demonstration gegen die Pläne der Branderburger Landesregierung teil. Foto: Peckmann
Berlin.

Über 8.000 Kollegen und Kolleginnen der Gewerkschaft der Polizei und anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Brandenburg, darunter 5.000 Polizistinnen und Polizisten, wehrten sich mit einer machtvollen Demonstration am 22. November 2006 in der Landeshauptstadt Potsdam gegen die Pläne der Landesregierung, das Weihnachtsgeld für Beamte drastisch zu kürzen.

 



Allein 5.500 Polizistinnen und Polizisten nahmen an der Demonstration gegen die Pläne der Branderburger Landesregierung teil.
Foto: Michael Peckmann
Der GdP-Landesbezirksvorsitzende, Andreas Schuster in seiner Rede an die erbosten Polizisten, Lehrer und Justizbeschäftigten: „Wir haben 2004 bis 2006 insgesamt 300 Millionen Euro an Personalkosteneinsparungen erbracht. Als Dank dafür werden jetzt den Beamtinnen und Beamten jährlich weitere 70 Millionen Euro gestrichen.“

Schuster forderte eine Gleichbehandlung der Beamten gegenüber den Tarifbeschäftigten: „Die Beamtinnen und Beamten wollen nicht mehr und nicht weniger als das, was für unsere Arbeiter und Angestellten mit der Landesregierung tariflich ausgehandelt wurde“.

Die GdP-Brandenburg kündigte an, den Druck auf die Landesregierung weiter zu verstärken.
 
Als erste Maßnahme seien alle Polizistinnen und Polizisten aufgerufen worden, ab kommenden Dezember die Erhebung von Verwarngeldern auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Zur Pressemeldung des GdP-Landesbezirks Brandenburg
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