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GdP/DBwV-Veranstaltung: Globaler Terrorismus - Globale Bekämpfung

Freiberg: Sparpolitik konterkariert verbesserte Möglichkeiten der Terrorbekämpfung

Berlin.

Kaum ein Monat vergeht, an dem der internationale Terrorismus nicht irgendwo in der Welt zuschlägt. Deutschland war nach dem 11. September 2001 nicht Ziel erfolgreicher Anschläge, was nicht zuletzt auf die hohe Sicherheitsleistung zurückgeführt werden kann, die deutsche Polizistinnen und Polizisten Tag für Tag und Nacht für Nacht in unserem Land leisten.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) haben am 2. Jahrestag der Terroranschläge in den USA zur Fachtagung "Globaler Terrorismus - Globale Bekämpfung" eingeladen. Begrüßen konnten GdP und DBwV neben dem us-amerikanischen Botschafter Daniel R. Coats und Verteidigungsminister Dr. Peter Struck weitere rund 400 Gäste.

Zum Veranstaltungsflyer (pdf.file)

Die Trauer um terroristische Opfer und die Empörung über die feigen Mordtaten verblassen nicht im Verhältnis zu der Entfernung solcher Ereignisse.
Jeder Anschlag stellt die Polizei in Deutschland vor neuen Aufgaben, - sei es Menschen und Institutionen der betroffenen Länder in unserem Land zu schützen, sei es, mit weiteren Anstrengungen die internationale Terrorismusbekämpfung zu unterstützen.

 Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg und Oberst Bernhard Gertz, Vorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV) beantworteten während der Pressekonferenz zahlreiche Fragen der anwesenden Pressevertreter.

Der GdP-Vorsitzende bedauerte indes die kurzfristige Absage des Bundesinnenministers Otto Schily.
(Foto: GdP)

Die Gewerkschaft der Polizei hat sich zum Ziel gesetzt, die Sensibilität für die Gefahren der Inneren Sicherheit wach zu halten. Dazu gehören Information und Diskussion unter Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit, wie die Fachtagung „Globaler Terrorismus – Globale Bekämpfung“ am 11. September 2003 in Berlin. Dazu gehört aber auch das Eintreten für die personelle und materielle Ausstattung, die notwendig ist, um die Innere Sicherheit in Deutschland zu gewährleisten.

In seiner Begrüßungsrede (pdf.file) kritisierte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg: "Die Bundesregierung hat nach dem 11. September 2001 reagiert. Die von Bundesinnenminister Otto Schily initiierten Sicherheitspakete haben die Instrumente im Kampf gegen den internationalen Terrorismus geschärft. Während die Bundesländer leider nur kleine Sicherheitspäckchen geschnürt haben, konnten die Sicherheitsbehörden des Bundes doch erhebliche Verbesserungen in der Personal- und Sachausstattung verzeichnen."

Zum Grußwort des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika, Daniel R. Coats (pdf.file)

Zur aktuellen Pressemeldung (pdf.file)

Leider verkehren die aktuellen Sparvorhaben diese positiven Ansätze wieder in ihr Gegenteil. Weiterer Personalabbau und weitere Auftrags- und Arbeitsverdichtung bei gleichzeitig sich verschlechternder sozialer Lage der Beschäftigten von Polizei und Bundeswehr sind eine Gefahr für die innere Sicherheit – ich sage das hier ganz deutlich."

Download:Zum Fachvortrag des Berliner Publizisten, Berndt Georg Thamm (Powerpoint-Präsentation)

Ergänzende Fakten zum Thamm-Vortrag (pdf.file)

Zur Veranstaltungsbroschüre (pdf.file)