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„Tag der Arbeit“ darf nicht zum „Tag der Gewalt“ werden

Berlin.

Für ein breites Bündnis gegen Gewalt und Zerstörung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum 1. Mai aufgerufen. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Der 1. Mai ist der Tag der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und nicht der Tag des Rechtsbruchs und der Brutalität.“

Mit Sorge sieht die größte Berufsvertretung der Polizei den angekündigten Aufmärschen in der Bundeshauptstadt entgegen. GdP-Vorsitzender Freiberg: „Es ist bedrückend, mit welcher Menschenverachtung linke und rechte Gruppierungen im Internet, in Broschüren und Flugblättern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen insbesondere mit der Polizei aufrufen. Sogar Anleitungen zur Herstellung von Brandsätzen werden veröffentlicht.“

Keine politische Überzeugung rechtfertige das Begehen oder die Tolerierung von Gewalt und Straftaten, so Freiberg: „Wer so genannte Bündnisse unterstützt, die mit allen Mitteln eine gegnerische Demonstration verhindern wollen, fordert zur Begehung von Straftaten auf.“ Wer ein Zeichen gegen Gewalt setzen wolle, distanziere sich nicht nur mit Worten von den Straftätern und befolge die Anweisungen der Polizei.

Freiberg kritisierte, dass es bis weit ins bürgerliche Lager hinein an einer klaren Abgrenzung zu extremistischen und gewalttätigen Gruppen fehle, vor allem, so Freiberg, „wenn man sich auf der Seite der Guten wähnt“.
 
 
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