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GdP appelliert an „Stuttgart 21“-Gegner:

Wut über das Bäumefällen nicht an der Polizei auslassen

Stuttgart/Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat an die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 appelliert, ihre Wut über den Beginn der Abholzaktion im Schlosspark der Landeshauptstadt nicht an der Polizei auszulassen. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Seit langem ist bekannt, dass zur Durchführung des Bauprojektes Teile des Parks in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn sich die Gegner des Vorhabens politisch nicht durchsetzen konnten, müssen sie das akzeptieren. Solche Projekte werden nicht in gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei entschieden.“

Die Polizei in Baden-Württemberg hatte am heutigen Donnerstag mit der Räumung des Parks begonnen, nachdem eine von einer linken Organisation durchgeführten Demonstration vorwiegend aus Schülern den Park besetzen wollte. Rüdiger Seidenspinner, baden-württembergischer Landesvorsitzender der GdP: „Wer der Aufforderung der Polizei nicht Folge leistet, muss mit der Anwendung von Zwangsmitteln rechnen. Das wissen in Baden-Württemberg auch Schüler.“

Seidenspinner warf der Linksorganisation vor, Kinder und Jugendliche zu instrumentalisieren. Seidenspinner: „Es ist wohl kein Zufall, dass am Tag der zu erwartenden Parkräumung eine Schülerdemonstration organisiert wurde. Gewalttäter haben sich darunter gemischt und Polizeikräfte unter anderem mit Reizgas angegriffen.“
 
 
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