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Klares Nein von DFB und Liga zur Pyro-Technik:

Gewerkschaft der Polizei begrüßt Initiativen von DFB und DFL

Frankfurt/Main.

Die Spitzenvertreter von Deutschem Fußball-Bund (DFB) und Ligaverband haben im Rahmen eines Treffens mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung der Gewalt im Umfeld des Fußballgeschehens beschlossen. Im Rahmen eines rund zweistündigen Gesprächs, an dem DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball, DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus und der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert sowie der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut und sein Stellvertreter, Jörg Radek, teilnahmen, wurde ausdrücklich über das Thema Sicherheit im Fußball gesprochen. In diesem Zusammenhang lobte die GdP ausdrücklich das klare Nein von DFB und Liga in Bezug auf Pyro-Technik sowie die Initiative, beim Runden Tisch im Bundesinnenministerium am 14. November 2011 die Einrichtung einer „Task Force Sicherheit“ vorzuschlagen.


zum Vergrößern bitte klicken „Wir sind froh, dass nun Klarheit herrscht: Pyro-Technik kommt nicht in Frage, sagt Bernhard Witthaut, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei und ergänzte: „Wir stimmen auch darin überein, dass die verbale Gewalt durch Schmähungen, Drohungen und Beleidigungen nicht hingenommen werden darf. Es kann zum Beispiel nicht sein, dass hunderte sogenannte Fans mit Transparente mit erniedrigenden Bezeichnungen für Polizeibeamte zeigen.“

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagt: „Wir haben große Hochachtung vor der Arbeit der Polizei-Beamten. Es ist daher unser großes Anliegen, gemeinsam mit Politik, Polizei, Justiz und Fans die Sicherheit rund um Fußballspiele bestmöglich zu gewährleisten“. Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball erklärt: „Die Polizei ist ein bewährter Partner des Fußballs. Um Fortschritte zu erreichen, ist ein vertrauensvolles Miteinander unerlässlich. Wir haben daher gemeinsam festgelegt, den bestehenden Austausch auszubauen, insbesondere auch gemeinsame dezentrale Kommunikations-Projekte zwischen betroffenen Polizei-Beamten und Fans umsetzen.“


Große Hochachtung vor der Arbeit der Polizei-Beamten: GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (l.) und DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball (r.) nach dem Spitzengespräch in der Frankfurter DFB-Zentrale. Foto: Thorsten Wagner