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Großrazzia gegen Rockerbanden:

GdP: Kriminelle Parallelgesellschaften mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen

Berlin.

Als ein unmissverständliches Zeichen, kriminelle Rockerbanden in Deutschland nicht zu dulden, hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Großrazzia gegen Mitglieder der „Hells Angels“ am heutigen Donnerstag in drei Bundesländern bezeichnet.

Oliver Malchow, zuständig für Kriminalpolitik im geschäftsführenden Bundesvorstand der GdP und Vorsitzender des GdP-Landesbezirks Schleswig-Holstein: „Von kriminellen Rockerbanden geht eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus. Körperverletzung, Menschenhandel, Waffenhandel, Korruption, Rauschgifthandel und Rotlichtkriminalität sind die Geschäftsfelder der Hells Angels, Bandidos und der ihnen angegliederten Gruppierungen. Kriminelle Rockerbanden haben sich in Deutschland als Organisierte Kriminalität fest etabliert.“

Mit erpresserischen Methoden und schwersten Straftaten, so Malchow erschlössen sich die Banden illegale und legale Geschäftszweige. Gebietsansprüche würden mit Gewalt durchgesetzt, Widersacher zum Schweigen gebracht.

Malchow lobte die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten für ihr beherztes Eingreifen gegen hochgefährliche Kriminelle. Unabhängig von Festnahmen und Sicherstellungen im Verlauf der Razzia in Bordellen, Gaststätten und Wohnungen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wertet die GdP die Großaktion der Polizei als „vollen Erfolg.“ Malchow: „Die klare Botschaft lautet: Kriminelle Parallelgesellschaften werden mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft.“
 
 
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Foto: Hartmut 910 - pixelio.de