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GdP-Chef: "Immer weniger Polizei, immer mehr potenzielle Gewalttäter"

Malchow: Sicherheitslage gerät in Ungleichgewicht

Berlin.

Die zunehmende Radikalisierung sich in Deutschland aufhaltender fundamental-religiös oder politisch-extremistischer Gruppierungen stellt nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine ernste Bedrohung der inneren Sicherheit dar. Diese Situation erfordere eine ständige hohe Wachsamkeit der Sicherheitsbehörden, um jederzeit rechtzeitig mögliche Anschläge vereiteln zu können, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow.

"Die verantwortlichen Politiker dürfen nicht länger dabei zusehen, wie immer weniger polizeiliche Extremismus-Experten immer mehr potenziellen Gewalttätern gegenüberstehen und die Sicherheitslage so zunehmend in ein gefährliches Ungleichgewicht gerät. Fakt ist: das Sammeln notwendiger Informationen und die intensive Beobachtung der Szenen erfordert einen hohen Arbeitsaufwand, der nicht weniger, sondern angesichts aktueller Entwicklungen ständig größer wird, wie auch der Berliner Verfassungsschutz bestätigt", betonte der GdP-Chef.

Malchow: „Um ihre Personalkosten einzudämmen, wird am Personal der Sicherheitsbehörden heftig gespart, und das schon seit Jahren. Das mag zwar den klammen Länderkassen helfen, schadet aber den polizeilichen Anstrengungen im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus jedoch in jedem Fall."

 
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