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Arbeitszeitverlängerung sicherheitspolitisch ein Irrweg

Im Gespräch: Konrad Freiberg
Berlin.

Als einen „Irrweg“ und sicherheitspolitisch verantwortungslos hat der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, sowohl die Verlängerung der Wochenarbeitszeit, als auch Überlegungen zur Erhöhung der Lebensarbeitszeit bei der Polizei bezeichnet.

Freiberg: „Die Regierungen in den Ländern und im Bund stehlen sich damit aus ihrer beschäftigungspolitischen Verantwortung. In den Ländern müssen jährlich bereits jetzt tausenden von jugendlichen Bewerbern mit qualifizierten Bildungsabschlüssen Absagen erteilt werden, weil aufgrund der Arbeitszeitverlängerung nur noch wenige bei der Polizei eingestellt werden können. Während die jungen Menschen auf der Straße liegen, erhöhen sich die Belastungen der Polizisten im täglichen Dienst. Eine Heraufsetzung der Lebensarbeitszeit führt darüber hinaus dazu, dass die Polizei völlig überaltert. Angesichts von 5 Millionen Arbeitslosen gesellschaftspolitisch das falsche Signal und für die innere Sicherheit gefährlich.“

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