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GdP Bayern verurteilt Pauschalkritik an Sicherheitsbehörden

München.

Die GdP Bayern trauert im Zusammenhang mit den rechtsextremistischen Morden um die Opfer und ist tief betrübt über das Leid der Angehörigen. Die Gewerkschaft der Polizei Bayern wehrt sich jedoch gegen pauschale Vorverurteilungen der bayerischen Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden und allgemeine Fehlerzuweisungen, die derzeit auch von Politikern und Vertretern des öffentlichen Lebens geübt werden. Sollte die Aufarbeitung der schrecklichen Vorfälle Unstimmigkeiten beweisen, sind diese natürlich zu untersuchen und Vorkehrungen gegen Wiederholung zu treffen.

Die Arbeit der Sicherheitsbehörden wird aber einer Pauschalkritik unterworfen, noch bevor die notwendigen Ermittlungen diesbezüglich ein klares und schlüssiges Ergebnis erkennen lassen.

GdP-Landesvorsitzender Helmut Bahr: „Wir sind überzeugt, dass die bayerischen Sicherheitsbehörden jeder Spur, der nachzugehen war, auch stichhaltig nachgegangen sind und vertrauen der Arbeit der Bayerischen Polizei und des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz“.

Die GdP steht für eine lückenlose Aufklärung, erwartet aber auch bei aller Betroffenheit über die schrecklichen Mordtaten einen sachbezogenen und differenzierten Umgang von Seiten der Politik für ein Gebot der Fairness.

Die Kolleginnen und Kollegen verrichten unter schwierigen Bedingungen ihren Dienst und stehen in der Verbrechensbekämpfung und Extremismusaufklärung bundesweit mit an der Spitze. Sie haben eine solche pauschale Kritik nicht verdient.