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Auftakt - Protestveranstaltung der GdP vor der Staatskanzlei

GdP M-V kritisiert "merkwürdiges" Demokratieverständnis des Ministerpräsidenten

Schwerin. .

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering legte heute in Schwerin gegenüber demonstrierenden Polizisten ein merkwürdiges Demokratieverständnis an den Tag. Christian Schumacher, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei: „Während alle Kabinettsmitglieder sich Zeit nahmen und mit den demonstrierenden Kolleginnen und Kollegen diskutierten tat unser Landesvater die berechtigten Proteste mit einer Handbewegung ab und unterstellte dem GdP-Vorsitzenden, dass er als - Neuer auf die Pauke hauen müsse -. Dieses Verhalten ist schlichtweg ein Skandal.“

Hintergrund der Proteste von Polizistinnen und Polizisten ist die Weigerung des Ministerpräsidenten, mit der Landespolizei über deren Sorgen und Nöte zu reden.

„Für viele Kolleginnen und Kollegen war das Verhalten von Herrn Sellering ein Schock. Schließlich ist es die SPD, die bundesweit mehr Arbeitnehmerrechte und die Modernisierung des öffentlichen Dienstes verspricht. Und genau darüber wollten wir mit Herrn Sellering reden, da uns der Sparkurs bei der Polizei riesige Sorgen bereitet.“

Die Gewerkschaft der Polizei sieht sich in ihrer Position durch den Zuspruch vieler Passantinnen und Passanten bestätigt und wird die Protestaktionen in den nächsten Wochen weiterführen.