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GdP Mecklenburg-Vorpommern: Gewalt gegen Polizisten steigt weiter

Schwerin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist besorgt über die ständige zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte in Mecklenburg-Vorpommern. Im vergangenen Jahr wurden in unserem Bundesland 1.107 Polizisten während ihres Dienstes Opfer von Straftaten geworden, 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind der erneute Anstieg der Übergriffe und die Schwere der Verletzungen ein alarmierendes Signal. Sie fordert ein konsequenteres Vorgehen des Gesetzgebers und der Gerichte gegen die Straftäter.

Christian Schumacher erklärt hierzu: „Ich kann es nicht hinnehmen, das beispielsweise aus einer normalen Verkehrskontrolle den Beamten brutale Gewalt entgegenschlägt.“

Der gefährlichste Arbeitsbereich innerhalb der Polizei ist der Streifendienst. Ob nun im Einkaufsmarkt in Stralsund wo ein Stuhl auf die Kollegen geworfen wird, auf der Autobahn A 20 bei Verfolgungsfahrten, in Pasewalk beim Beißen gegen einen Polizisten, … . Ihren Hass setzen die Täter immer häufiger durch lebensbedrohliche Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten in Taten um. Aus diesem Grund werden wir darauf drängen, auch in Zukunft die personelle Ausstattung und die Qualität der Aus- und Fortbildung für den Streifendienst auf einem hohen Niveau zu halten.

„Wer trotzdem vorhat weitere Stellen in der Landespolizei abzubauen, der nimmt in Kauf, dass die Polizei die Kriminalitätsbrennpunkte nicht mehr nachhaltig bekämpfen kann. Er gefährdet die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und die Gesundheit meiner Kolleginnen und Kollegen, so Schumacher abschließend.“